Schüler*innenTag

Jetzt Anmelden!

bild

Vorstandssitzung

Die Vorstandssitzung findet alle 2 Wochen jeden Freitag um 16 Uhr in Raum 213 des Fritz-Henßler-Hauses statt. Meldet euch, wenn ihr vorbeischauen möchtet.

BDK

Die 30. BDK fand am 25. Mai 2016 in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums statt.
Weitere Informationen findet ihr hier.

Newsletter

Solidarität mit den Gebäudereinigungskräften

Bald ist es wieder so weit. Um genau zu sein am 10. September, denn an diesem Tag startet die IG BAU, das ist die Kurzform für Industriegewerkschaft Bauen – Agrar – Umwelt, als Vertretung für alle Gebäudereinigungskräfte wieder in die 3. Verhandlungsrunde mit den Arbeitgeber*Innen.

Was? Wie? Wo? Um was geht es genau und was hat das mit den Schulen zu tun? Eine kurze Bestandsaufnahme.

Nach mehreren Verhandlungsrunden und Anhebungen des Gehaltes, allerdings im Cent Bereich, fordern die Arbeitgeber*Innen in der 3. Verhandlungsrunde nun wieder eine Senkung der Zeitvorgaben pro (Klassen)Raum, welche von den Arbeitgeber*Innen immer weiter nach unten getrieben werden. Das ganze nennt man auch „Turbo-Putzen“. Daraus resultiert, dass die Gebäudereinigungskräfte doch wieder gleich viel oder sogar weniger verdienen, total überlastet sind und schließlich dann auch die Qualität der Arbeit darunter leidet.

Als einziges Handwerk in Deutschland – ja auch Putzen ist ein Handwerk! -, in welchem vor allem Frauen und Migrant*Innen arbeiten, liegt der durchschnittliche Stundenlohn bei der niedrigen Summe von 9,50€. So verdienen viele Schüler*Innen bei ihren Nebenjobs und Auszubildende schon mehr als eine ausgelernte Reinigungskraft. Aber wie die IG BAU in ihrem Slogan treffend ausdrückt, fällt die Schule ohne eben diese Gebäudereinigungskräfte aus.

Somit bekunden auch wir als Vorstand der BSV Dortmund und damit als Vertretung aller Schüler*Innen in Dortmund unsere Solidarität mit den Gebäudereinigungskräften und unterstützen ihre Forderungen!

Außerdem fordern wir Euch auf, uns dies gleich zu tun. Schreibt uns gerne an für Plakate, Materialien und weitere Informationen.

Offener Brief an den Oberbürgermeister

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
mit großem Entsetzen haben wir aus der Presse erfahren, dass Sie zu den Unterzeichner*innen des Schreibens an Frau Kraft gehören, in dem eine schnellere Abschiebung und der Wegfall der Einzelfallprüfung für Asylbewerber*innen in Nordrhein-Westfalen gefordert wird. Wie erlauben uns, im Folgenden aus den uns zu Verfügung stehenden Quellen zu zitieren.

“Nicht nur nicht hilfreich sondern geradezu kontraproduktiv sind Erlasse, die darauf abzielen, im Nachgang zu bestandskräftig festgestellten Ausreiseverplichtungen noch einmal in Einzelfallprüfungen einzutreten und Familienverbünde nicht auseinanderzuziehen (…). Stattdessen benötigen wir alle Unterstützung, Menschen mit bestandskräftig festgestellten Ausreiseverpflichtungen in ihre Heimatländer zurückzuführen, um die notwendigen Plätze für um ihr Leben fürchtenden Flüchtlinge freizuziehen.” (http://linksfraktionbochum.de/wp-content/uploads/2015/05/Schreiben-HVB-an-MP.pdf)

Diese Menschen haben die Chance verdient in Deutschland ein menschenwürdiges Leben zu führen und sind eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Wir alle haben eine Verantwortung für Menschen, die in unser Land kommen und hier Asyl suchen. Das bedeutet auch und vor allem, sich in Einzelfallprüfungen individuell mit ihnen und ihrem Schicksal auseinanderzusetzen. Denn das Recht auf ein Leben in Sicherheit und Frieden ist ein universelles Menschenrecht. Dieses darf nicht aufgrund von fehlender oder unzureichender Finanzierung in Frage gestellt werden.
Jeder Mensch, der aufgrund einer wegfallenden Einzelfallprüfung abgeschoben wird, ist ein Zugeständnis an Rechte und rechtsextreme Brandstifter und ihrer „das Boot ist voll“ Kampagne. Sie, als bekennender Antifaschist, können das doch nicht unterstützen wollen.
Daher fordern wir Sie auf: Setzen Sie sich für eine bessere finanzielle Ausstattung des gesamten Asylwesens und eine ehrlich gelebte Willkommenskultur ein.
Wir, die Dortmunder Schüle*innen, werden Sie bei diesem Vorhaben, unseren Möglichkeiten entsprechend, selbstverständlich unterstützen.

Hochachtungsvoll
Der Vorstand der Bezirksschüler*innenvertretung Dortmund

Einladung zur 28. Bezirksdelegiertenkonferenz

Liebe Bezirksdelegierte, liebe interessierte Schülerinnen und Schüler!

Die nächste BDK steht vor der Tür und zu dieser möchten wir Euch ganz herzlich einladen.

Stattfinden wird sie am Montag. 20. April von 08:00 bis 14:00 Uhr, dieses Mal allerdings NICHT im Rathaus, sondern in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums. Inhaltlich dreht sich die BDK um die Wahlen des neuen Vorstands, das Arbeitsprogramm und SV-Basics. Wir bitten Euch, pro angefangene 250 SchülerInnen Eurer Schule eine Delegierte oder einen Delegierten zur BDK zu schicken (zum Beispiel hat eine Schule mit 783 SchülerInnen vier Bezirksdelegierte).

Wer?    Bezirksdelegierte und alle anderen interessierten Schülerinnen und Schüler

Wann?  Montag, 20. April 2015, 08:00 bis 14:00 Uhr

Wo?     Aula am Ostwall – Ostwall 36, 44135 Dortmund – Haltestelle Stadthaus oder Ostentor

Die Tagesordnung findet Ihr HIER, den Vorschlag für das neue Arbeitsprogramm HIER.

Wie immer gilt: Für Euer Engagement bekommt Ihr dort selbstverständlich eine Entschuldigung – laut Schulgesetz §74 und BASS 17-51 Nr.1 6.2 und 6.3 ist die Bezirksdelegiertenkonferenz eine Schulveranstaltung und der verpasste Unterricht darf daher nicht als Fehlzeit gewertet werden.

Kommt zahlreich, wir freuen uns auf Euch!

Schüler*innen protestieren

Bildung für alle? Der Witz geht weiter. – Gegen Selektion im deutschen Bildungssystem“

Am 04. März 2015 haben rund 50 Schüler*innen der BezirksschülerInnenvertretung Dortmund mit einer Kundgebung vor dem Rathaus der Stadt Dortmund auf Ungerechtigkeiten im deutschen Schulsystem aufmerksam gemacht. Bevor der Schulausschuss tagte, fand außerdem ein Flashmob statt.

Kundgebung Aktionswoche "Bildung für alle"

In diesem Sinne: Bildung darf keine Ware sein, denn sie ist ein Grundrecht! Wir fordern eine Schule für alle!

Vielen Dank an alle Beteiligten,
der Vorstand